EIN WORT ZUM TAG




Fünf Bedeutungen von Weihnachten

 

1 - Weihnachten: Gott löst sein Wort ein

Weihnachten ist die Erfüllung hunderter Prophetien Gottes. Durch den ganzen Zeitraum des Alten Testaments liess Gott wissen: Mein Sohn wird kommen. Propheten, Ereignisse, Feste- alle künden es an. Mose, auf den ersten Blättern der Bibel, weist auf Ihn alsSamen der Frau, als kommenden Propheten; in den Königen ist er die Wurzel Jesses; in den Psalmen Stern und Zepter; in den Propheten der Friedefürst. Jahrhunderte vor seiner Ankunft ist angezeigt: Von einer Jungfrau in Bethlehem geboren, aufwachsend in Nazareth. Weihnachten bezeugt die Schrift: "Er kam!" 

Wie es der bereits verewigte unvergessene Dr.G.Bergmann sagte: "Hinter Jesus Christus stehen erfüllte Prophezeiungen - hinter Religionsstiftern steht keine einzige." 

Was für sein kommen gilt, gilt für alle Gottes-Verheissungen. Sie mögen lange auf Erfüllung warten, dann aber brechen sie mit Erfüllungsquote 100% durch. Niemand und nichts wird Gott daran hindern. Mächtige und Völker müssen dann wissen:"Warum toben die Heiden und murren die Völker vergeblich. Die Könige der Erde lehnen sich auf wider den Herrn und seinen Gesalbten. Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer."1) 

Die fromme Phalanx ist eine Abwehrmauer, Herodes als politisch/militärische Macht zettelt eine blutige Verfolgungsjagd an. Das Volk gähnt gelangweilt oder versteht das Ganze als lustigen Schwank. Gott aber sagt: "Solches wird tun der Herr Zebaoth."2) 

Oder wie es einer der alten Pioniere der Pfingstbewegung in seinem Lied "Gottes Verheissungen bleiben" festhält:

Himmel und Erd mag brennen.
Hügel und Berg verschwinden;
doch wer da glaubt wird finden,
Gottes Wort bleibt stets wahr.

 

2. - Weihnachten: Macht, Gottes Kinder zu werden

Weihnachten macht Schluss mit den schönen Vorstellungen einer universellen Völkerverbrüderung. Davon finden wir in der ganzen Schrift auch nicht ein Wort. Schluss mit der Vorstellung einer automatischen Verbindung Schöpfer - Vaterschaft. Jesus macht den ihn verwerfenden Juden klar: "Ihr habt den Teufel zum Vater, nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun."3) Wie ihm später seine Mutter und seine Brüder gemeldet werden, streckt er seine Hände über seine Jünger:"Das ist meine Mutter, das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter."4) Oder weihnachtlich gesagt: "...denen gibt er Macht, Gottes Kinder zu werden."

 

3. - An Weihnachten ist die Dreieinigkeit engagiert

Der Himmel hält den Atem an, wie Jesus die Erde betritt. Der Vater sendet, der Heilige Geist zeugt, der Sohn wird als Mensch geboren, die Engelheere jubilieren. 

Zacharias, Elisabeth, Maria, Joseph, die Hirten, Hanna, Simeon - sie alle lassen sich in das gewaltige Geschehen mit hineinnehmen. 
Karikiert die "Sonntags-Zeitung" das heutige Feiern: "Oh du köstliche Weihnachtsgans!" Für manches Festen nicht so weit daneben. Kommentiert Professor Max König: "Der wahre Grund der Weihnachtsfreude ist nicht der Gabentisch oder der Lichterbaum. Der wahre Grund ist "Welt ging verloren, Christ ist geboren." Wen das nicht mit Leidenschaft packt, dem ist Weihnachten hohle Kulisse.

4. - Weihnachten stellt in die Entscheidung

Er kam - ungefragt. Und ungefragt wird festgestellt: Die einen nehmen Ihn auf, die anderen nehmen Ihn nicht auf. Aufnehmen - die Bedeutung ist klar.

Es kann noch illustriert werden:

- Feste der Verlobung und Heirat
Damals war eine Verlobung ein verbindliches Versprechen, das nur durch Ehebruch gebrochen werden konnte. Dann kam der grosse Festtag, an dem der Bräutigam seine Braut in das gemeinsame Heim aufnahm.

- Heimholung der Gemeinde
Wenn Jesus wiederkommt, nimmt er zuerst seine Gemeinde heim, "und das plötzlich, in einem Augenblick."5)  
Das heisst: Jesus nimmt uns festlich auf, wie ein Bräutigam seine Braut, in spontaner Augenblicklichkeit. 
Und wir?
Die einen nehmen Ihn auf und empfangen Macht, Gottes Kinder zu werden. Aber: Die anderen nehmen Ihn nicht auf, zeigen ihm die kalte Schulter - noch mehr: "Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird."6)
Noch einmal hält der Himmel den Atem an, über einem jeden: Weihnachten ist gesetzt zur wichtigsten Entscheidung!

5. - Weihnachten ist eine der Garantien der Verheissung Jesu Wiederkunft

Das Erste Kommen Jesu  war verheissen. 
Abraham hörte dies 2000, Mose 1500, David 1000, Jesaja 800 Jahre vor seinem Kommen. Dann kam Er mit der Präzision einer Uhr. 
Das Zweite Kommen Jesu  ist verheissen.
"Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren:"7)

In 216 Kapiteln des Neuen Testaments wird 318 mal auf das Zweite Kommen Jesu
Bezug genommen. Die Bibel schildert es als Apokalypse - Enthüllung, als Parusie - Ankunft und als Epiphanie -  Erscheinung.
Dann kommt er nicht als Baby in der Krippe, sondern: 
"Denn wie der Blitz ausgeht von Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohnes sein... Und alsdann werden sie Ihn kommen sehen mit grosser Kraft und Herrlichkeit."8) 
Es ist nur analog zu seinem Ersten Kommen, dass dieses Ereignis eine für uns lange Zeit auf sich warten lässt, in der Gott seine umfassenden Heilspläne verwirklicht. Jesus selbst spricht von einer "langen Zeit". Petrus weist darauf hin: "Der Herr verzögert nicht die Verheissung, sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde."9) 
Dann aber wird er kommen!

Die Zeichen unserer Tage zeigen an, sein Kommen ist nahe. Weihnachten ist deshalb ein mächtiger Hinweis.

1) Psalm2;2     2) Jesaja 9,6     3) Johannes 8,44     4) Matthäus 12,46     5) 1. Korinther 15,52     Lukas2,34     Apostelgeschichte 1,11     8) Matthäus 24,27     Lukas 21, 27     9) 2.Petrus 3,9

   

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