EIN WORT ZUM TAG




Und wenn die Welt voll Teufel wär...

Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Fahre aus von ihm! Markus 1,25

Gibt's den Teufel? Ja.

«Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiss, die Menschen machen sich selbst die Hölle heiss.»1 Sieht man auf all die Kriege – Epidemie des Wahnsinns: Völkermörderische Armeen, Konzentrationslager, Flüchtlingselend – und Verbrechen, könnte man bestätigen: Homo homini lupus – Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.2 Und doch, zur «Hölle» und zum «Wolf» auf Erden kommt die andere um vieles furchtbarere Wahrheit: Es gibt den Teufel. Das jedenfalls ist das Zeugnis von den ersten bis zu den letzten Kapiteln durch die ganze Heilige Schrift, sei es durch die Propheten, die Apostel – und durch Jesus selbst. Er und seine Heerscharen haben viele Namen: Satan (Feind) 53mal, Teufel (Durcheinanderwerfer) 55mal, aber auch Oberste aller Dämonen, Fürstlichkeiten, Obrigkeiten, Weltbeherrscher u.a.

Gross Macht und viel List, sein grausam Rüstung ist...

Von hundert Fakten herausgegriffen:< face="Arial">
Satan ist der Feind Gottes. Jesus sagt: «Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.»3 «Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heisst»4 Er weiss, dass ihm nur «wenig Zeit» zusteht5 und bekämpft als «grosser Drache», als die «Urschlange» alles was göttlich ist. Satan ist damit auch Feind des Menschen.

Satan verführt und verblendet: Menschen missachten das Wort Gottes, dazu «kommt der Böse und reisst hinweg, was gesät ist».6 Dazu verführt er als «Vater der Lüge, Lügner von Anfang an.»7 Nicht nur, dass damit Menschen verlogen sind – Menschen lügen im Durchschnitt jede 8. Minute –, sie erliegen der Saat des Zweifels: «Sollte Gott gesagt haben?» bis hin zu «Lehren von Dämonen.»8

Satan beeinflusst, ja bewohnt Herzen: Seine Handlanger sind die Dämonen, d. h. Geister, was pneuma/Hauch bedeutet. Jeder Mensch lässt sich von etwas beeinflussen. Entweder vom guten Heiligen Geist, oder von bösen Geistern zu – und die Liste ist lang – Ungerechtigkeit, Habgier, Bosheit, Neid, Hader, List, Ungehorsam etc.

Satan stösst vor bis mitten in die Kirche: Jesus warnt seine Jünger: «Siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen!»9 Von Judas heisst es: «Es fuhr aber der Satan in Judas, der zur Zahl der Zwölf gehörte.»10 Zu Ananias, einem Gläubigen der Urgemeinde, muss Petrus sagen: «Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den heiligen Geist belogen hast.»11

Satan kommt um zu rauben und umzubringen. In seiner Hirtenrede enthüllt Jesus die brutale Absicht Satans: «Ein Dieb und Räuber kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.»12

...ein Wörtlein kann ihn fällen.

Satan ist besiegt!< face="Arial">
«Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit' für uns der rechte Mann, den Gott selbst hat erkoren!

«Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.»13 «Der Gott des Friedens wird zertreten den Satan unter eure Füsse in Schnelligkeit.»14 «Er hat den Schuldbrief an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.»15

Dass Jesus siegt, ist ewig ausgemacht!
Satan wird gerichtet. Satan und die Dämonenwelt kennen die Wahrheit. Sie glauben und zittern.16 Sie kennen ihren Ausgang: «Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu vernichten. Ich weiss, wer du bist: der Heilige Gottes!»17 «Der Herr Jesus wird dem Bösen mit dem Hauch seines Mundes ein Ende machen, wenn er kommt.»18

Mit unsrer Macht ist nichts getan...  w< face="Arial">ir sind gar bald verloren!

Satan ist durch Jesus Christus besiegt. Dass seine ihm von Gott zugestandenen Nachhutsgefechte so furchtbaren Schaden anrichten – das prophetische Wort spricht von noch kommenden Gerichten kosmischen Ausmasses –, illustriert die Gewalt seiner Streitmacht. Nach dem Zeugnis der Schrift wagte der Erzengel Michael, der mit dem Teufel stritt – ein Engel hat Macht, Hunderttausend in einem Augenblick zu schlagen –, es nicht, ein lästerndes Urteil zu fällen.19 Wie sollten wir es mit ihm aufnehmen? Allein mit Christus ist dies garantiert:

1. In Christus sein! Es streit' für uns der rechte Mann, den Gott selbst hat erkoren! Fragst du, wer der ist? Er heisst Jesus Christ, der Herr Zebaoth! – was bedeutet: Sicherer Schutz beim Herr der Heerscharen.

2. Vorsicht! «Wer den Teufel zum Freund hat, kommt leicht in die Hölle.20 Das Wort Gottes ruft auf: «Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.»21

3. Widerstand! «Verflucht, wer mit dem Teufel spielt.»22 Auch hier die Schrift: «Gebt dem Teufel keinen Raum!»23 «Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch!» 24

4. Sich nicht verführen lassen! «Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.»25 Auch hier gilt: «Das Wort sie sollen lassen stahn!»: «...der grosse Drache, die alte Schlange, die da heisst Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt.»26 Jesus selbst warnt: «Sehet zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen, und sie werden viele verführen.»27

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen!

Wem? Allen, die gewiss sind, in Christus zu sein und mit dem Apostel Johannes bezeugen können: Wer das ist, «den bewahrt er, und der Böse tastet ihn nicht an.»

Jakob Zopfi

 

1) F. Rückert; 2) Lateinisches Sprichwort; 3) Luk. 10,18; 4) 2. Thess. 2,4; 5) Offenb. 12,12; 6) Matth. 13,19; 7) Joh. 8,44; 8) 1. Tim. 4,1; 9) Luk. 22,31; 10) Luk. 22,3; 11) Apg. 5,3; 12) Joh. 10,10; 13) 1. Joh. 3,8; 14) Röm. 16,20; 15) Kol. 2,14.15; 16) Jak. 2,19; 17) Mark. 1,24; 18) 2. Thess. 2,8; 19) Judas 9; 20) Sprichwort; 21) 1. Petr. 5,8; 22) Schiller; 23) Eph. 4,27; 24) Jak. 4,7; 25) Goethe; 26) Offenb. 12,9; 27) Matth. 24,5.

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