Lako 2003

STEH AUF!

Zur SPM-Landeskonferenz 2003 Winterthur
STEH AUF!

Zur SPM-Landeskonferenz 2003 Winterthur



Die Welt steht auf
Die religiöse. Letzten Sommer versammelten sich 800 000 Jugendliche in Toronto um den greisen Papst Johannes Paul II. Dann waren es je eine Million Gläubige in Guatemala- und Mexiko-City, wo sich jährlich 20 Millionen Pilger einfinden. In Krakau feierten 2 1/2 Millionen eine Messe mit dem Papst. Ende Jahr waren es 80 000 junge Menschen zur ökumenischen Gemeinschaft um den 87jährigen Prior Roger Schutz in Taizé. Und die weltliche: In Loveparaden und Schwulen-Demos erhebt sich das Haupt der Fleischeslust durch Millionen. Um die Weihnachtszeit bejubelte ein voll gepacktes Zürcher Hallenstadion frenetisch einen Schlagersänger als Spötter und Promotor des Lasters, dessen Namen man nicht in den Mund nehmen muss. Kein Wunder, feiert die säkulare Presse den Papst als "grössten lebenden Menschen", grüsste Kofi Annan die Versammlungen in Taizé, werden die Sodom- und Gomorra-Feten vom Fernsehen in jedes Stube getragen.

Und die Christen?
Nicht umsonst hat Jesus mit Einzelnen und Kleingruppen auch die Masse angesprochen, immer wieder zu Tausenden. Paulus hat sie im Areopag aufgewühlt. Männer wie John Wesley und Charles Spurgeon haben zu einer Zeit, in der es keine Mikrophone gab, Zehntausende mit ihren Predigten gebannt. Unsere Tage wurden mitgeprägt von den eindrücklichen Grossveranstaltungen Billy Grahams. Welch eine Freude, als sich die Christustage bis zu den obersten Rängen des Berner Eisstadions, später das Wankdorf-Stdion mit 30 000 Christen füllte! Was die Pfingstbewegung anbetrifft, kommt nun der Ruf der PEC aus Berlin: "Europa, steh auf!" Und die Lk der SPM ruft zur LAKO in.....

Eine gesegnete Tradition
Es war 1968, als wir zum ersten Mal zu einer LAKO SPM nach Frutigen aufriefen. Welch eindrückliches Erlebnis, als die Geschwister damals aus allen Gauen zusammenströmten. In Fortsetzung der unvergesslichen Bibelwochen von Vaumarcus konzentrierte sich dies vorerst nicht auf grosse Namen. Es ging vor allem um die Begegnung des Aeltestenrates -heute LK- mit den Gemeinden, und um eine gemeinsame Begegnung mit dem Herrn. Die LAKO war bestätigt vom Herrn. Sie wurde in Fortsetzung von Frutigen eine gute Zeit jährlich von verschiedene Regionen beherbergt. Sei es im SPM-Konferenzzelt in Schaffhausen und Zofingen, im Schachen in Aarau, in den Festhallen Bern und Frauenfeld, in der Eulachhalle Winterthur, in der Allmend Luzern oder im St. Jakobsstadion in Basel. Es sammelten sich damals zu einer Zeit, als die SPM nicht mehr als 5000 Mitglieder zählte, jeweils gut 2000 Konferenzteilnehmer, unter ihnen Scharen von begeisterten Jungen. Es war immer ein eindrückliches Erleben der Gesamtgemeinde, bald einmal auch mit manchen internationalen Verkündigern. Unvergesslich unter manchen andern der "Windmühlenprediger" Yli-Vainio - er ruderte beim Predigen mit den Armen wie eine Windmühle. Er wurde damals ausserordentlich in einer Erweckung in Finnland vom Herrn gebraucht. Übrigens von einem Land, dass noch heute jährlich eine Pfingstkonferenz mit 30 000 Teilnehmern durchführt. In den LAKO's war viel Anbetung und Gesang, letzteres von der Konferenzgemeinde, dem SPM-Gesamtchor bis zum Predigerquartett. Themen waren jährlich die Heimstätte, die Mobilisierung zur Zeltmission -damals mit 3 verschiedenen Routen und bis zu über 200 vor allem jugendlichen Zeltpionieren- oder die Bibelschule. Ein Höhepunkt war, wenn sich als Aeltestenrat alle Prediger um den Abendmahlstisch versammelten um das Mahl auszuteilen. Wie auch der Abschluss- und Sendungsgottesdienst am Pfingstmontagmorgen, wo manche die Geistestaufe und Berufungen erlebten.

Und heute?
Die Frage ist nicht die der SPM-Tradition. Es waren nicht immer geistliche Argumente, die Geschwister davon abhielten, an den LAKO's "gemeinsam für das Evangelium zu kämpfen". Unterschwellig war die Frage zu hören: "Was bringt es mir?" "Was bringt es 'meiner' Gemeinde?" Brutaler kann man die Gesinnung Jesu: "Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene" kaum auf den Kopf stellen. Es geht um die Tradition der Heiligen Schrift. Gott mutete seinem Volk zu, jährlich dreimal den beschwerlichen Weg nach Jerusalem zum Passah-, Pfingst- und Laubhüttenfest unter die Füsse zu nehmen. Alle Männer waren dazu befohlen. Zu sehr wusste er, dass dies zur Einheit innerhalb des Volkes und zum Zeugnis den Nationen gegenüber nötig war. SPM, steh auf! "In grosser Schar zu wallen mit Frohlocken und Danken mit allen, die da feiern!"