Wege aus dem Stress

Manchmal erweisen Erkenntnisse der Wissenschaftler, wie positiv der christliche Glaube doch ist!
Stress! Auch für uns interessant, wie Magazine Neurowissenschaftlern über die Schultern schauen, nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO Stress zu einem der grössten Gesundheitsprobleme des 21. Jahrhunderts erklärte.

Die schlechte Nachricht: Welch‘ unheilvolle Kette von Stress-Faktoren! Zuviel um die Ohren, stetige Hetze, schwer erträgliche Lärmpegel, mieses Arbeitsklima, keine Spur verdienter Anerkennung, Ärger mit Kind und Kegel, Loch im Budget – Sorgen en masse. Schlimm, wenn unsere grossartige Fähigkeit zu träumen, sich vieles auszumalen, was noch nicht ist, ins Negative umschlägt. Damit permanent Sorgen und Ängste vor Dingen, die nicht einmal vorhanden sind. Der Geist grübelt, sinniert düster, kränkelt. Die Mängelliste an Folgen: gestörter Schlaf, Niedergeschlagenheit, Asthma, Fettsucht, Diabetes, Rückenschmerzen, Burnout-Syndrom. Ursache; die Schaltstellen des Gehirns wie Nervenzellen, Neuronen verschrumpeln, sterben ab. Und das nicht bei Wenigen, sondern als Seuche, als Massenleiden.

Die gute Nachricht: Die sensationelle wissenschaftliche Neu-Entdeckung: Das Gehirn ist nicht hilflos wie man meinte. Der Schöpfer hat gesorgt, dass es sich heilen kann! Nervenzellen können sich regenerieren, es können gar neue spriessen. Neuronen werden wieder grösser. Das Oberstübchen kann zum Jungbrunnen werden. Dazu gibt es wissenschaftliche Ratschläge. Nimmt man sie zur Kenntnis, können Christen sagen: Wie haben wir's doch gut.

Die beste Nachricht: 
1. Körperliche Bewegung sei grossartige Medizin gegen Stress und seine Folgen. Das trifft Christen in die Mitte! Sie sind ja nicht statisch, sitzend, liegend. Ihr Herr ist der Gott des Aufbruchs. Die Kommandos lauten: Auf, folgt mir! Auf, geht hin! Und so reisst er uns mit in kräftiger, heilender Bewegung.

2. Geistige Bewegung verbessere die Architektur angegriffener Hirne nachhaltig. Da haben wir's wieder exzellent. Unser Geist wird täglich erneuert, bleibt frisch. Wo wir geh'n und steh'n ist die Bibel dabei. Welch‘ ein Fundus geistiger Bewegung im Forschen der Schrift, die das bescheidendste Hirn wie den schärfsten Verstand in Atem hält und immer wieder aufbaut.

3. Meditation, Entspannen, täglich 45 Minuten mache fröhlicher und strahlender. Lasst sie die Beine zum Schneidersitz kreuzen, ins Nichts hineinstaunen, auf's Meeresrauschen hören. Wir haben's viel besser: Täglich in der Stille des Gebets, täglich 45 Minuten Ruhe am Herzen Gottes. Hören auf das Rauschen des Geistes. Da jubelt auch Sebastian Joh. Seb. Bach: "Weg Jammer, weg Klagen, ich will euch nur sagen: MEIN JESUS IST DA!"

4. Freundschaften, Kontakte zu andern Menschen seien ein weiterer Fluchtweg! Fernseher anschalten, im Internet surfen, und doch vereinsamen, in schwarze Löcher stolpern? Wir haben's besser! Durch die Wiedergeburt hineingeboren in die Familie Gottes, in die Gemeinschaft der Heiligen, nach dem Wort Jesu hundertfältig Brüder, Schwestern, Väter, Mütter - Gemeinschaft zuhauf!

5. Erfülltes Hobby als Adrenalin-Spritze für Hirn und Gemüt! Natürlich fischen wir auch, sammeln Briefmarken und studieren Regenwürmer. Aber das eigentliche Hobby, unsere eigentliche Lust, finden wir in der Nachfolge Jesu, im Bau des Reiches Gottes, was uns begeistert und erfüllt. Ganz nach Ps 37,4: „Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht!“