Zuversicht!

Sylvia und ich flogen nach Manchester zu einer Pastorentagung. Noch gebucht bei der stolzen Swissair, ging's nun per Crossair Jumbolino -wo der Schwanz knapp nach den Flügeln kommt- nach England. Bedrückend: Gähnende Leere in der Abflughalle, die sonst von Leben überquillt. Es ist offensichtlich: Die Sache mit Bin Laden hat uns hart betroffen. Abends zerschellte ein anderes Flugzeug gleichen Typs, Jumbolino LX 3597 in Bassersdorf.
Sylvia und ich flogen nach Manchester zu einer Pastorentagung. Noch gebucht bei der stolzen Swissair, ging's nun per Crossair Jumbolino -wo der Schwanz knapp nach den Flügeln kommt- nach England. Bedrückend: Gähnende Leere in der Abflughalle, die sonst von Leben überquillt. Es ist offensichtlich: Die Sache mit Bin Laden hat uns hart betroffen. Abends zerschellte ein anderes Flugzeug gleichen Typs, Jumbolino LX 3597 in Bassersdorf.

Der 11. September 2001 ist kein gutes Omen für die Zukunft. Dabei muss man sich vor zwei Extremen hüten: vor Hysterie und Gleichgültigkeit.
Hysterie ist ein schlechter Berater. Ob jetzt die Pest über Jahre wütete oder Kriege -weit vor dem Zweiten Weltkrieg- ganze Gegenden entvölkerte, es hat schlimmere Katastrophen gegeben als der Anschlag auf Manhattan. Neu ist vielmehr die globale Kommunikation, die eine unglaubliche Gräueltat gleichzeitig Milliarden Augenpaaren vermittelt und weltweit Grauen verbreitet.
Aber Gleichgültigkeit ist ein noch schlechterer Berater. Heimsuchungen, das Wort sagt es schon, sind nicht zufällig und sinnlos. Man soll Fragen wie nach dem Warum und Wozu des Geschehens, nach dem Wohin denn diese düstere Reise geht, nicht wegschieben wie eine dunkle Wolkenwand. Man muss schon recht weit weg von Gott entfernt sein, wenn man in den Annalen eines Nostradamus nach der Zukunft forscht, vom Humbug von Kaffeesatzlesern ganz zu schweigen. Wo doch die Heilige Schrift, deren Trefferquote nicht zur Debatte steht, ausführlich Auskunft gibt.
Die Bibel sagt eine letzte 7jährige Phase unserer Zeit voraus. Es sind weltumfassende Unheilsgeschehen angesagt. Es wird ein antichristliches Reich mit über einer Milliarde Zugehörigen entstehen. Dem Frieden wird ein Ende gesetzt. Dramatische Teuerung und weltweiter Hunger werden grausame Opfer fordern. Der aufkommende "Weltherrscher" wird nicht nur als Mensch, sondern auch als Bestie beschrieben - seine Vorläufer, es sind Namen nicht zu nennen, haben nicht wie natürliche Wölfe Hundertschaften von Schafen gerissen, sondern vielmehr Millionen .
Dieses Dunkel wird überleuchtet von einer nie dagewesenen Ernte des Evangeliums. Durch den Siegeszug des Evangeliums kommen Tag für Tag Zehntausende zum Glauben. Dass der Heilige Geist "ausgegossen wird auf alles Fleisch" zeigt sich in einem weltweiten charismatischen Aufbruch. Und vor allem: Christus wird wiederkommen und auf unserem Planeten das Tausendjährige Reich als Reich des Friedens mit unerhörter Prosperität aufrichten, bevor sich Himmel und Erde für die Ewigkeit vereinen werden.
Was im Vagterunser täglich gebetet wird: "Deich Reich komme!", was mit dem Lutherlied gesungen wird "Das Reich muss uns doch bleiben!", steht vor seiner Erfüllung.


Unsere herzlichen Segenswünsche verbinden wir mit der biblischen Einladung: "O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!"