Leserbriefe

Leserbriefe an verschiedene Zeitungen
Spirituelle grüne Männchen
Unter Leserbriefe veröffentlicht Die Weltwoche Nr 51/52 l8.12.2003
Sie fragen: Und was meinen Sie?
Obwohl bei all dem immensen Wissen, den Riesenteleskopen und hochentwickelten Sonden nicht die geringste Spur von Leben im All vorliegt, grämen Sie sich mit Biologen, Evolutionisten, Religionsphilosophen und Theologen, welche Katastrophe dem Christentum widerfahren würde, wenn uns doch Ihre hoch entwickelten und zutiefst spirituellen grünen Männchen über eine astronomische Leiter besuchten. Hunderttausende von Christen glauben, dass Gott seinen Sohn als Menschenkind zur Rettung der Welt sandte. Sie erwarten, dass sein Kommen in Macht und Herrlichkeit wie angekündigt bevorsteht. Was immer kommen mag sind sie gewiss, dass sie Gott und sein Wort so wenig zu verteidigen haben wie ein Käfer einen Löwen.


Sharon bleibt sich treu (Leserbrief NZZ)
Wie recht Sie haben! Der alte Wortverdreher wird nie lernen, sich an die altgedienten Friedensaktivisten zu halten. "Friede und Sicherheit" hat er wahrhaft versprochen, und stört sich daran, dass Selbstmordbrigaden seine Leute in die Luft jagen. Der Doppelzüngler Sharon tut so, als wäre er der "der Road Map" verpflichtet, und wagt es, "nicht weniger als 14 Vorbehalte" anzumelden, und dies noch schriftlich. Als der, der besonders eklatant die Wahrheit verdreht, verleumdet er seinen Intimfeind Arafat, noch keine Abmachung gehalten zu haben, eine Falle, auf die selbst Shimon Peres hereinfällt. Ein Bravo für die "Genfer Initiative". Es ist ein Muss, den alten Knaben Mores zu lehren. Es hätte noch gefehlt, auf die dortige Regierung oder gewählte Opposition Rücksicht zu nehmen, auch wenn uns das ein paar Milliönchen kostet. Wann endlich wird ihr "trickreiche Taktierer und Wortverdreher" von einem wirklichen Staatsmann abgelöst, der "der gesamten Weltöffentlichkeit" vertraut und nicht jeden Tag dran denkt, dass sie sich beim Abschlachten von auch nicht mehr als sechs Millionen still geduckt hat. Und schliesslich sind es erst 20 000 junge Juden, die in fünf Kriegen auf der Strecke blieben, mit angezettelt von diesem störrischen Alten. Sie haben recht: Der bleibt sich treu!

Grosse dunkle Wolken (Leserbrief Kreuzlinger Zeitung)
Wenn junge Menschen in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar beten, sollte dies nicht linkerhand lächerlich gemacht werden. Dennoch: Muss man denn immerzu auf eine Seite vom Pferd fallen: Die einen dämonisieren, die andern verharmlosen. Die biblische Frohbotschaft an alle Menschen lautet: "Christ, der Retter ist da!" Mit all dem göttlichen Angebot des Friedens. Dass dies den Menschen aber auch in eine ernste Entscheidung ruft, ist nicht eine Erfindung eines "ausgefransten, freikirchlichen Milieus" (Pfr. Powischer), sondern die ebenso klare Botschaft der Bibel.

Anmerkung zu den Leserbriefen: Wenn auch die Inhalte der Veröffentlichungen nur z.T. bekannt ist, dürften sie doch verständlich sein. Von den Leserbriefen ist derjenige an die WELTWOCHE erschienen. Ob erschienen oder nicht, scheint es mir wichtig, zu gewissen Artikeln und der damit verbundenen Geisteshaltung Stellung zu nehmen.