Der Hufschlaf der apokalyptischen Reiter

Der Hufschlag der apokalyptischen Reiter

Eine Karikatur zeigt einen Wetterfrosch in der Glasröhre am untersten Ende der Leiter. Was heissen soll: Schlechtwetterfront im Kommen. Der Rücken des Froschs ist mit einem grosses Kreuz bemalt. Was heissen soll: Die Frommen haben's immer mit kommendem Schlechtwetter zu tun.
Der Hufschlag der apokalyptischen Reiter

Eine Karikatur zeigt einen Wetterfrosch in der Glasröhre am untersten Ende der Leiter. Was heissen soll: Schlechtwetterfront im Kommen. Der Rücken des Froschs ist mit einem grosses Kreuz bemalt. Was heissen soll: Die Frommen haben's immer mit kommendem Schlechtwetter zu tun.

Ob's dem Zeitgeist passt oder nicht: Wenn Billy Graham sagt, der Hufschlag der apokalyptischen Reiter sei zu hören, stimmt dies mit dem vom Geist Gottes inspirierten Wort Gottes überein. Es sind die vier Reiter der Offenbarung, die auf das donnernde KOMM vom Thron Gottes die Weltbühne betreten 1:

Das weisse Pferd, der Reiter mit Bogen und Krone. 2003 jährt sich die Brandrede Joseph Goebbels und der Tod Josef Stalins. Zwei von vielen Vorläufern des Antichristen. Heute halten Gestalten wie Jassir Arafat, Saddam Hussein und Ben Laden die Welt gespenstisch in Atem. Ein raschelndes Blatt genügt und Flughafen werden geräumt 2. Es sind viele Verführer und falsche Propheten in die Welt ausgegangen 3. Jetzt aber betritt der Antichrist in weissem Gewand die Welt und setzt zu seinem Siegeszug an
.
Das feuerrote Pferd, der Reiter mit grossem Schwert und Macht, den Frieden von der Erde zu nehmen. Shimon Peres, eben achtzig geworden, schreibt in seinem brillant geschriebenen Buch "Man steigt nicht zweimal in denselben Fluss": "Im Nahen Osten weht ein neuer Wind. Es ist Pflicht, das Friedenswerk zu vollenden. Wir müssen gemeinsam für einen weltweiten Frieden sorgen, dass die bestehenden Konflikte ein für allemal beigelegt werden. Das ist ein erreichbares Ziel." Der gleiche Shimon Peres, der am 4. November 1995 mit Jizchak Rabin auf der Terrasse des Tel Aviver Rathaus das Friedenslied 'Schir la Schalom' singt, als mitten im Lied drei Kugeln die Brust Rabins zerreissen. Das Liederblatt, von dem sie gemeinsam singen, wird so blutrot wie das feuerrote Pferd. Peres, als eine Terrorwelle über Israel zu rollen beginnt: "Niemals werde ich diesen entsetzlichen Morgen vergessen. Wir hatten die Rechnung ohne die Hamas gemacht." - Richtiger wohl: ohne Gott, der über Frieden auf Erden bestimmt.

Das schwarze Pferd, der Reiter mit einer Waage, die Teuerung anzeigt. Wer den Tiger der Gier reitet, kann nicht absteigen. Dazu nur ein paar Zahlen:

Land Staatsschulden 2000 Steigerung in den letzten 20 Jahren
Schweiz 105 332 000 000 SFr 332 %
Deutschland 1 479 483 000 000 DM 636 %
USA 5 674 178 000 000 US$ 610 %

Dabei ist dies nur der Hufschlag des schwarzen Pferdes. Erst wenn es die Weltbühne betritt, wird der Euro zum Turbo-Teuro.

Das fahle Pferd, der Reiter mit dem Namen Tod. In seinem Buch "Afrikanische Totenklage" sagt Peter Scholl-Latour: "Der apokalyptische Reiter Südafrikas trägt die vier Buchstaben "AIDS" auf seinem Schild. Im Jahr 2001 sind zirka zwanzig Prozent der Gesamtbevölkerung HIV-positiv, das entspricht einer Zahl von neun Millionen Opfern. Täglich werden zweihundert HIV-infizierte Babys geboren." Die Bibel kennt keinen südafrikanischen apokalyptischen Reiter, sondern den, dem Macht gegeben ist, den vierten Teil der Erde zu töten.

Die furchtbaren Gerichte, die da kommen, erschrecken. Sie sind das göttliche Mass des Gerichts auf die menschliche Masslosigkeit der Gottlosigkeit. Dass ihnen die Welt in Gleichgültigkeit und Unglaube entgegentreibt, ist das eine. Was aber ist mit der Gemeinde Jesu?
Nirgends in der Schrift ist ihr Bewahrung vor Verfolgungsleiden versprochen. Da ist auch das fünfte Siegel mit den "Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen" . 95 % aller Christen leiden heute von verschiedensten Arten von Verfolgung, mehr als zu irgend einer Zeit zuvor. Dazu IDEA-Chefredaktor Helmut Matthies: "Die Zeiten für Christen werden härter." Verfolgung kann auch über uns hereinbrechen.

Die Gemeinde hat aber doppelte grosse Zuversicht:
Einmal ist Christus den Seinen nie so nah wie wenn sie leidet. Der babylonische Feuerofen war siebenmal geheizt. Aber Er war da . 4 Die Steine zerschmetterten den knienden Stephanus. Aber Er war da. Nicht sitzend, sondern stehend zur Rechten Gottes 5.

Und vor allem: Die Gemeinde erwartet nicht die apokalyptischen Reiter, sondern den kommenden Herrn. Sie weiss um die Entrückung: "Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." 6. Und: "So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn 7. Auf den Ruf des Herrn: "Ja, ich komme bald" - antwortet sie in froher Erwartung: "Maranatha, ja, komm, Herr Jesus!" 8

1 Offenbarung 6,1-8
2 3. Mose 26,36
3 1. Johannes 4,1
2. Johannes 7
4 Daniel 3
5 Apostelsgeschichte 7,54-60
6 Lukas 21,28
7 Lukas 21,36
8 Offenbarung 22,20

WORT und GEIST