Oktober 2008 CERN - dem Urknall näher?
16/November/2008
CERN - Experiment - dem Urknall
näher?
3000 Sterne pro Hemisphäre konnte man zählen, als Galileo Galilei 1609 mit einem selbstgebastelten Teleskop das Fenster zum Universum aufstiess. Emsig weitergebastelt sind wir heute beim "Overwhelmingly Large Telescop" – überwältigend gross. Das Wunderreich des Makrokosmos tat sich auf. Unserer Galaxie Milchstrasse werden heute bei einem Durchmesser von 100 000 Lichtjahren 200 Milliarden Einzelsterne zugerechnet. Dabei gibt es nach heutigen Erkenntnissen einige hundert Milliarden Galaxien! Werner Gitt will das Unermessliche für Normalverbraucher etwas besser messbar machen: Hätte man einen Computer, der pro Sekunde 10 Milliarden Sterne zählen könnte, müsste man 30 Millionen Jahre zählen.
Umgekehrt zum Makrokosmos soll nun mit dem "grössten wissenschaftlichen Experiment aller Zeiten des CERN" (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) durch den Large Hadron Collider (LHC) das Fenster zum Mikrokosmos aufgestossen werden. In einem 27km-Untergrundtunnel in der Nähe von Genf jagen Trillionen von Protonen elftausendmal pro Sekunde durch das Röhrenmonster, um schliesslich durch das Aufeinanderprallen zu zerschellen. Das soll den dichten Nebel lüften, den der supponierte Urknall umgibt und enthüllen, was das kleinste Atom verborgen und "die Welt zusammemhält". Ein so monumentaler Eingriff, dass sich gar das Gerücht verbreitet, es könnte ein uns alle verschlingendes Schwarzes Loch produzieren.
Dazu drei Bemerkungen:
Zum einen hat die USA gegenüber Europa eine wichtige Schlacht verloren. Denn sie scheiterte in den 1980iger und frühen 1990iger Jahren, mit einem LHC laut Präsident Reagan "die Türe in eine neue Welt" aufzustossen. Als die Kosten gar die unbegrenzten Möglichkeiten Amerikas überstiegen, wurde das Experiment abrupt abgebrochen und das 30km-Tunnel in Waxhackie/Texas mit Wasser gefüllt. 9000 Wissenschaftler aus ganz Europa, aber auch aus Indien, Russland, Japan, Israel und der Türkei schwärmen nun nicht mehr nach dem bisherigen Wissenschafts-Mekka USA, sondern nach Europa. Mit ein Abstieg der USA und ein Aufstieg Europas,
Gott noch überflüssiger – flöten Atheisten, so jedenfalls Steven Weinberg. Religiöse Erklärungen würden jetzt noch weniger nötig als bis jetzt ohnehin. CERN werde Licht auf denUrknall werfen und man würde dann sehen: Alles ganz natürlich! Eher etwas kleinlaut schiebt der schlaue Atheist zur Sicherheit noch nach: Tragisch sei es, dass man die Welt, inder wir leben, nie ganz verstehen könne. Vielleicht entdecke die Wissenschaft halt doch noch etwas, was sie nicht befriedige und eine göttliche Intervention nötig mache.
Und a propos "schwarzes Loch": Entwarnung! Es kommt allerdings ein Ende, aber nicht durch CERN/LHC, und auch nicht jetzt. Sondern wie Petrus schon vor zweitausend Jahren zu Protokoll gab: "Der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit gossem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen. Da nun alles zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen mit heiligem Wandel und Gottseligkeit, dass ihr wartet und eilet auf das Kommen des Tages Gottes, an welchem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir erwarten aber einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheissung" 2 Petr 3,10-13 .
3000 Sterne pro Hemisphäre konnte man zählen, als Galileo Galilei 1609 mit einem selbstgebastelten Teleskop das Fenster zum Universum aufstiess. Emsig weitergebastelt sind wir heute beim "Overwhelmingly Large Telescop" – überwältigend gross. Das Wunderreich des Makrokosmos tat sich auf. Unserer Galaxie Milchstrasse werden heute bei einem Durchmesser von 100 000 Lichtjahren 200 Milliarden Einzelsterne zugerechnet. Dabei gibt es nach heutigen Erkenntnissen einige hundert Milliarden Galaxien! Werner Gitt will das Unermessliche für Normalverbraucher etwas besser messbar machen: Hätte man einen Computer, der pro Sekunde 10 Milliarden Sterne zählen könnte, müsste man 30 Millionen Jahre zählen.
Umgekehrt zum Makrokosmos soll nun mit dem "grössten wissenschaftlichen Experiment aller Zeiten des CERN" (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) durch den Large Hadron Collider (LHC) das Fenster zum Mikrokosmos aufgestossen werden. In einem 27km-Untergrundtunnel in der Nähe von Genf jagen Trillionen von Protonen elftausendmal pro Sekunde durch das Röhrenmonster, um schliesslich durch das Aufeinanderprallen zu zerschellen. Das soll den dichten Nebel lüften, den der supponierte Urknall umgibt und enthüllen, was das kleinste Atom verborgen und "die Welt zusammemhält". Ein so monumentaler Eingriff, dass sich gar das Gerücht verbreitet, es könnte ein uns alle verschlingendes Schwarzes Loch produzieren.
Dazu drei Bemerkungen:
Zum einen hat die USA gegenüber Europa eine wichtige Schlacht verloren. Denn sie scheiterte in den 1980iger und frühen 1990iger Jahren, mit einem LHC laut Präsident Reagan "die Türe in eine neue Welt" aufzustossen. Als die Kosten gar die unbegrenzten Möglichkeiten Amerikas überstiegen, wurde das Experiment abrupt abgebrochen und das 30km-Tunnel in Waxhackie/Texas mit Wasser gefüllt. 9000 Wissenschaftler aus ganz Europa, aber auch aus Indien, Russland, Japan, Israel und der Türkei schwärmen nun nicht mehr nach dem bisherigen Wissenschafts-Mekka USA, sondern nach Europa. Mit ein Abstieg der USA und ein Aufstieg Europas,
Gott noch überflüssiger – flöten Atheisten, so jedenfalls Steven Weinberg. Religiöse Erklärungen würden jetzt noch weniger nötig als bis jetzt ohnehin. CERN werde Licht auf denUrknall werfen und man würde dann sehen: Alles ganz natürlich! Eher etwas kleinlaut schiebt der schlaue Atheist zur Sicherheit noch nach: Tragisch sei es, dass man die Welt, inder wir leben, nie ganz verstehen könne. Vielleicht entdecke die Wissenschaft halt doch noch etwas, was sie nicht befriedige und eine göttliche Intervention nötig mache.
Und a propos "schwarzes Loch": Entwarnung! Es kommt allerdings ein Ende, aber nicht durch CERN/LHC, und auch nicht jetzt. Sondern wie Petrus schon vor zweitausend Jahren zu Protokoll gab: "Der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit gossem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen. Da nun alles zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen mit heiligem Wandel und Gottseligkeit, dass ihr wartet und eilet auf das Kommen des Tages Gottes, an welchem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir erwarten aber einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheissung" 2 Petr 3,10-13 .