Juni 2009 Schweinepest und Pandemien
15/July/2009
Schweinepest und Pandemien
Wie aus blauem Himmel tönen Totenglocken durch alle Medien: Die "Schweinepest" ist da! Aufflammend von Mexiko City meldet sie sich über den ganzen Erdball, man nennt sie H1N1, das "Weltvirus". Am Horizont flackert der Totenschädel einer Pandemie auf, die Möglichkeit einer globalen Epidemie.
Berichte von Seuchen gibt's seit Menschengedenken. Ihre breite Leichenspur findet sich schon unter den "ägyptischen Plagen", also auf den ersten Blättern der Bibel. Sie geistern auch durch vorchristliche Akten, werden fassbarer ab dem Mittelalter. Vom 14. - 17. Jahrhundert ist es die Cholera, man nennt sie "das asiatische Ungeheuer". Es gibt so viele Tote, dass Leichenhäuser zusammengenagelt werden müssen, um dann die Leichen durch Totengräber im Schichtwechsel Tag und Nacht in Massengräber zu schaufeln. Im 18. Jahrhundert werden die Pocken zum alltäglichen Schrecken, die mit Blattern vor allem junge Menschen entstellen und hinraffen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zehrt die Schwindsucht als Tuberkulose massenhaft Lungen aus. Allein auf dem Gebiet des Deutschen Reiches fallen jedes Jahr bis zu 120 000 Betroffene dem Sensenmann zum Opfer.
Heute fordert ein allgemeiner Grippevirus Winter für Winter 500 000 Tote. Zusätzlich schlägt eine Spanische-, eine Asiatische- oder eine Hongkong-Grippe zu. Furchtbar die Grippe 1918/19, die – wie jetzt die Schweinegrippe – unscheinbar beginnt, dann unheimlich grassiert und schliesslich über 20 Millionen Menschen fordert, doppelt so viele wie Menschenopfer des Ersten Weltkrieges.
Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO stuft die jetzt ausgebrochene Schweinepest H1N1 mit der höchsten Stufe 6 ein, zum ersten Mal nach 40 Jahren. Unter ihrer entschlossenen Führung kann die Seuche eingedämmt und überwunden werden. Wir sind noch einmal davongekommen. Unter die Haut gehen Prognosen, wir hätten uns an kommende Pandemien zu gewöhnen wie an Lawinenbulletins.
Seuchen sind kein Produkt des Zufalls. Gott dokumentiert dies an Pharao. Dieser versteht den immer wiederkehrenden Ruf Gottes "Lass mein Volk ziehen" sehr wohl. Wie auch die Warnung, die sich mit dem Gebot verbindet: "Wenn du dich weigerst, wird die Hand des HERRN über dir sein!" Und trotzdem verweigert er sich. Die Folge ist eine "sehr schwere Pestilenz", zuerst "über Pferde, Esel, Kamele, Ochsen, Schafe", dann an Menschen mit "schwarzen Blattern".
Dann dokumentiert es Gott an seinem jüdischen Volk: "Wenn du nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes..., wird er dir die Pestilenz anhängen!" 5. Mo 28,15f.
Die Offenbarung spricht von Seuchen der Endzeit, die ganze Teile der Menschheit hinraffen werden, wenn apokalyptische Gerichte die Bahn für ungehinderte Pandemien freimachen.
In seiner Endzeitrede spricht Jesus von kommenden Hungersnöten, Erdbeben und Seuchen. Noch ein letztes Mal zeigt Gott, dass Seuchen ein Heimruf sind: "Und es wird gepredigt werden dieses Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen" Mt 24,7-14.
Wie aus blauem Himmel tönen Totenglocken durch alle Medien: Die "Schweinepest" ist da! Aufflammend von Mexiko City meldet sie sich über den ganzen Erdball, man nennt sie H1N1, das "Weltvirus". Am Horizont flackert der Totenschädel einer Pandemie auf, die Möglichkeit einer globalen Epidemie.
Berichte von Seuchen gibt's seit Menschengedenken. Ihre breite Leichenspur findet sich schon unter den "ägyptischen Plagen", also auf den ersten Blättern der Bibel. Sie geistern auch durch vorchristliche Akten, werden fassbarer ab dem Mittelalter. Vom 14. - 17. Jahrhundert ist es die Cholera, man nennt sie "das asiatische Ungeheuer". Es gibt so viele Tote, dass Leichenhäuser zusammengenagelt werden müssen, um dann die Leichen durch Totengräber im Schichtwechsel Tag und Nacht in Massengräber zu schaufeln. Im 18. Jahrhundert werden die Pocken zum alltäglichen Schrecken, die mit Blattern vor allem junge Menschen entstellen und hinraffen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zehrt die Schwindsucht als Tuberkulose massenhaft Lungen aus. Allein auf dem Gebiet des Deutschen Reiches fallen jedes Jahr bis zu 120 000 Betroffene dem Sensenmann zum Opfer.
Heute fordert ein allgemeiner Grippevirus Winter für Winter 500 000 Tote. Zusätzlich schlägt eine Spanische-, eine Asiatische- oder eine Hongkong-Grippe zu. Furchtbar die Grippe 1918/19, die – wie jetzt die Schweinegrippe – unscheinbar beginnt, dann unheimlich grassiert und schliesslich über 20 Millionen Menschen fordert, doppelt so viele wie Menschenopfer des Ersten Weltkrieges.
Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO stuft die jetzt ausgebrochene Schweinepest H1N1 mit der höchsten Stufe 6 ein, zum ersten Mal nach 40 Jahren. Unter ihrer entschlossenen Führung kann die Seuche eingedämmt und überwunden werden. Wir sind noch einmal davongekommen. Unter die Haut gehen Prognosen, wir hätten uns an kommende Pandemien zu gewöhnen wie an Lawinenbulletins.
Seuchen sind kein Produkt des Zufalls. Gott dokumentiert dies an Pharao. Dieser versteht den immer wiederkehrenden Ruf Gottes "Lass mein Volk ziehen" sehr wohl. Wie auch die Warnung, die sich mit dem Gebot verbindet: "Wenn du dich weigerst, wird die Hand des HERRN über dir sein!" Und trotzdem verweigert er sich. Die Folge ist eine "sehr schwere Pestilenz", zuerst "über Pferde, Esel, Kamele, Ochsen, Schafe", dann an Menschen mit "schwarzen Blattern".
Dann dokumentiert es Gott an seinem jüdischen Volk: "Wenn du nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes..., wird er dir die Pestilenz anhängen!" 5. Mo 28,15f.
Die Offenbarung spricht von Seuchen der Endzeit, die ganze Teile der Menschheit hinraffen werden, wenn apokalyptische Gerichte die Bahn für ungehinderte Pandemien freimachen.
In seiner Endzeitrede spricht Jesus von kommenden Hungersnöten, Erdbeben und Seuchen. Noch ein letztes Mal zeigt Gott, dass Seuchen ein Heimruf sind: "Und es wird gepredigt werden dieses Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen" Mt 24,7-14.