November 2008 Barack Obama - Weltpräsident - Messias?
01/December/2008
Als die Wahl Barack
Obamas,47 mit 66 882 230 Stimmen und 365
Elektorenstimmen (McCain 58 343 671 zu 162) zum 44.
und ersten schwarzen US-Präsidenten feststand,
schwappte eine unbeschreiblicher Jubeleuopharie nicht
nur über die USA, sondern über alle Kontinente. Die
schleichende Depression um Terror mit Guantanamo, dem
blutigen Krieg in Irak mit dem apokalyptischen
Schatten Irans und dem unbefriedeten Nahen Osten, des
Schreckens ohne Ende in Afghanistan mit 32 000
US-Soldaten, die bald auf 40 000 aufgestockt werden
sollen, und nicht zuletzt der Pranken der
Wirtschaftskrise, die den üppigen Wohlstand zu
zerschmettern drohen, hatte ihren Messias gefunden.
Yes we can! Prognostiziert der SPIEGEL auf seiner
Titelblatt, was viele hoffen und glauben: Der
Weltpräsident!
"God bless America" war der umjubelte Ruf am Ende der Siegesrede Obamas vor Hunderttausenden. Der Papst betet für ihn – von Barack telephonisch quittiert. Auch Billy Graham will ihn treffen, und mit ihm seit Dwight Eisenhower mit allen US-Präsidenten beten. Merkwürdig, dass ihn nur 22% der Evangelikalen wählten, 73% dagegen McCain. Gehörte er nicht der Trinity United Church of Christ an, in der er sich taufen liess, und wo er nach eigenem Zeugnis unter dem Kreuz knieend den Geist Gottes spürte? Was bewegte Israel, allein mit Georgien und Indonesien aus der Jubelfront auszuscheren?
Obama wurde in Hawai von einem Kenianer und einer amerikanischen Weissen geboren. Er war zweijährig, als diese sich scheiden liessen. An die Stelle des Vaters trat ein atheistischer Muslim. Barack besuchte während der fünf Jahre, die die Familie später in Indonesien verbrachte, eine katholische und dann eine muslimische Schule. Bibel, Koran und die Bhagavad Gita standen auf dem Büchergesell zuhause dicht nebeneinander. Die Mutter besuchte mit ihm an Ostern und Weihnachten die Kirche, wie bei andern Gelegenheiten den buddhistischen Tempel oder einen Shinto-Schrein.
In seinem Bestseller HOFFNUNG WAGEN schildert Obama in einem Kapitel seinen Glauben. Darin findet er es absurd, die Bibel wörtlich zu nehmen. Etwa 3. Mose, wo Sklaverei in Ordnung sei? Oder 5. Mose, wo Väter ungehorsame Söhne steinigen sollen? Oder: Würde man wie Abraham heute über seinen Sohn auf einem Hochhaus das Messer zücken, käme die Polizei. Die Bibel sei eben kein statischer Text. Er findet es richtig, dass die Schöpfungslehre neben der naturwissenschaftlichen in den Schulen nicht gelehrt wird, weiss nicht was vor dem Urknall war. Er bejaht Abtreibung in allen neun Schwangerschaftsmonaten und sei nicht bereit, eine Bibelauslegung zu akzeptieren, die Homosexuelle aufgrund einer obskuren Stelle im Römerbrief nicht völlig gleichstelle.
Yes we can! Yes, he can! Dieser promethische Ruf hat das Wort Jesu gegen sich: "Ohne mich könnt ihr nichts tun!" We will get there! Die Frage ist wohin. Barack Obama mag das Zeug zu einem Weltpräsident haben. Als einer, der einen schwulen Bischof zu seinen geistlichen Beratern beruft, zum Messias sicher nicht. Da gilt das Wort Jesu: "Und wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus! Siehe dort! so glaubt nicht! Es werden aber falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen. Ihr aber, seht zu! Sie, ich habe euch alles vorhergesagt" Mk 13,21-23.
"God bless America" war der umjubelte Ruf am Ende der Siegesrede Obamas vor Hunderttausenden. Der Papst betet für ihn – von Barack telephonisch quittiert. Auch Billy Graham will ihn treffen, und mit ihm seit Dwight Eisenhower mit allen US-Präsidenten beten. Merkwürdig, dass ihn nur 22% der Evangelikalen wählten, 73% dagegen McCain. Gehörte er nicht der Trinity United Church of Christ an, in der er sich taufen liess, und wo er nach eigenem Zeugnis unter dem Kreuz knieend den Geist Gottes spürte? Was bewegte Israel, allein mit Georgien und Indonesien aus der Jubelfront auszuscheren?
Obama wurde in Hawai von einem Kenianer und einer amerikanischen Weissen geboren. Er war zweijährig, als diese sich scheiden liessen. An die Stelle des Vaters trat ein atheistischer Muslim. Barack besuchte während der fünf Jahre, die die Familie später in Indonesien verbrachte, eine katholische und dann eine muslimische Schule. Bibel, Koran und die Bhagavad Gita standen auf dem Büchergesell zuhause dicht nebeneinander. Die Mutter besuchte mit ihm an Ostern und Weihnachten die Kirche, wie bei andern Gelegenheiten den buddhistischen Tempel oder einen Shinto-Schrein.
In seinem Bestseller HOFFNUNG WAGEN schildert Obama in einem Kapitel seinen Glauben. Darin findet er es absurd, die Bibel wörtlich zu nehmen. Etwa 3. Mose, wo Sklaverei in Ordnung sei? Oder 5. Mose, wo Väter ungehorsame Söhne steinigen sollen? Oder: Würde man wie Abraham heute über seinen Sohn auf einem Hochhaus das Messer zücken, käme die Polizei. Die Bibel sei eben kein statischer Text. Er findet es richtig, dass die Schöpfungslehre neben der naturwissenschaftlichen in den Schulen nicht gelehrt wird, weiss nicht was vor dem Urknall war. Er bejaht Abtreibung in allen neun Schwangerschaftsmonaten und sei nicht bereit, eine Bibelauslegung zu akzeptieren, die Homosexuelle aufgrund einer obskuren Stelle im Römerbrief nicht völlig gleichstelle.
Yes we can! Yes, he can! Dieser promethische Ruf hat das Wort Jesu gegen sich: "Ohne mich könnt ihr nichts tun!" We will get there! Die Frage ist wohin. Barack Obama mag das Zeug zu einem Weltpräsident haben. Als einer, der einen schwulen Bischof zu seinen geistlichen Beratern beruft, zum Messias sicher nicht. Da gilt das Wort Jesu: "Und wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus! Siehe dort! so glaubt nicht! Es werden aber falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen. Ihr aber, seht zu! Sie, ich habe euch alles vorhergesagt" Mk 13,21-23.