Politische und kirchliche Führung in Frauenhand

Politische und kirchliche Führung in Frauenhand. 
Unter anderem in der Schweiz. Im Bund präsidiert als Bundespräsidentin Doris Leuthard cvp. Im Nationalrat Präsidentin Pascal Bruderer sp. Und im Ständerat Ständerats-Präsidentin Erika Forster fdp. Zwar als erstmalig und als historisch gefeiert, darf man annehmen, dass diese sicherlich respektvollen Damen keine Ahnung haben von biblischer Ordnung: Gott ist das Haupt Christi, Christus ist das Haupt der Gemeinde, und der Mann ist das Haupt der Frau. So wenig Ahnung wie Bundes-, National- und Ständerat insgesamt.

Und Kirchen. In Deutschland ist– nebst Regierungschefin Frau Merkel im Bund – in der "Evangelischen Kirche Deutschlands" eine frauliche Doppelspitze ganz oben. Als Präses ihrer Synode waltet die "Grünen"-Politikerin Bundesvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt. Ratvorsitzende und damit höchste Repräsdentantin des landeskirchlichen Protestantismus (idea) mit 24 Millionen Mitgliedern ist die hannoverische Landesbischöfin Margot Kässmann. Sie wurde mit überwältigendem Mehr und begeistertem Applaus, u.a. Peter Hahnes, gefeiert. Dass von fünf Bischöfinnen vier geschieden sind, unter ihnen auch Frau Kässmann, scheint kaum zu stören. Auch nicht, dass Letztere die Jungfrauengeburt Jesu in Frage stellt. Sie vertritt auch die feministische Theologie und Gender-Mainstreaming-Ideologie, die den Unterschied von Mann und Frau leugnet. Zudem akzeptiert sie, dass Schwule und Lesben mit ihren Partnern im Pfarrhaus wohnen. Die Wahl stiess weitherum auf positives Echo, u.a. auch bei der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, der z.B. der Bund Freier evangelischer Gemeinden, sowie der Bund der Baptisten- und Brüdergemeinden angehören. (Freikirchen - quo vadis?)

Gewiss, Welt und Reich Gottes sind zwei völlig verschiedene Haushaltungen. Das trifft auf die Stellung der Frau so zu wie auf die Bergpredigt, mit der laut Bismarck ein Volk nicht zu regieren sei. Es ist dennoch gut, sich, und sei's für Freikirchen, an die Worte des Petrus zu erinnern:
"Ihr Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter... Euer Schmuck sei nicht der äusserliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist. Ihr Männer, wohnt bei ihnen mit Einsicht... und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind“ 1 Petr 3,1-7.

PS. Ende Februar, nach einer Alkoholfahrt mit 1,54 Promille und durch eine rote Verkehrsampel tritt Frau Kässmann als Lanesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende zurück. Ihr Rücktritt wird als würdig und mutig bezeichnet.