März 2009 Evangelische Freude über Atheismus-Kampagne?
06/March/2009
Verlästern sie nicht den edlen Namen, der
über euch genannt wird? Jak 2,7
In England sorgt eine "Atheismus-Kampagne" für Furore. Landesweit prangt von Bus-Plakaten der Aufruf: "Es gibt vermutlich keinen Gott. Hör auf, dir Sorgen zu machen, und geniess dein Leben". Dies in der Schweiz zu übernehmen, wurde von den Verkehrsbetrieben abgelehnt. Per Kommuniqué verbreitet dagegen die Schweizerische Evangelische Allianz, sie würde die Kampagne nicht nur begrüssen, sondern sei "freudig überrascht, dass die Atheisten im vorgesehenen Plakat die Möglichkeit offen lassen, dass es Gott tatsächlich gibt." SEA-Sekretär Hansjörg Leutwyler finde die Kampagne so erfreulich, dass er zu ihrem Gelingen "50 Franken aus eigenem Sack beigetragen habe."
Als ob es den erklärten Atheisten darum gehe, eine "faire, echte und polemikfreie Auseinandersetzung" über die Existenz Gottes anzuregen. Fände man in der Heiligen Schrift auch nur einen Hauch der Freude darüber, wenn die Lästerung wider den edlen Namen ihr Haupt erhebt, um ihn ins Gespräch zu bringen, könnte man sich über den heutigen Sonntag als Hexensabbat nur herzlich freuen. Und es tatkräftig unterstützen, wenn Kids rebellieren und ihren Eltern ins Antlitz speien. Wenn sich Homosexuelle arrogant durch unsere Strassen wälzen und Prominente publikwirksam noch und noch die Ehe brechen. Wenn Gauner den Finanzhaien die Millionen klauen und fanatische Religiöse Unbescholtene in den Tod bomben. Nur frisch drauflos; das könnte ja eine faire, echte, polemikfreie Auseinandersetzung anregen über "Du sollst den Sabbat halten, die Eltern ehren, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen und morden."
Wenn es so harmlos wäre! Man muss es sagen: Nach der Heiligen Schrift ist der Ort, der auf Lästerer wartet, die Hölle. Auch wenn sie dies kaum veranlasst, Gedanken über den Himmel Raum zu geben.
Schliesslich könnte die merkwürdige Aktion der SEA vielleicht, vielleicht auch an die gute Zeit erinnern, als sie zusammen mit vielen Christen den edlen Namen in Regionen, Städten und Dörfern mit Vollmacht klar verkündete. Ja, eine faire Auseinandersetzung anregen darüber, welchen Auftrag sie wirklich hätte.
über euch genannt wird? Jak 2,7
In England sorgt eine "Atheismus-Kampagne" für Furore. Landesweit prangt von Bus-Plakaten der Aufruf: "Es gibt vermutlich keinen Gott. Hör auf, dir Sorgen zu machen, und geniess dein Leben". Dies in der Schweiz zu übernehmen, wurde von den Verkehrsbetrieben abgelehnt. Per Kommuniqué verbreitet dagegen die Schweizerische Evangelische Allianz, sie würde die Kampagne nicht nur begrüssen, sondern sei "freudig überrascht, dass die Atheisten im vorgesehenen Plakat die Möglichkeit offen lassen, dass es Gott tatsächlich gibt." SEA-Sekretär Hansjörg Leutwyler finde die Kampagne so erfreulich, dass er zu ihrem Gelingen "50 Franken aus eigenem Sack beigetragen habe."
Als ob es den erklärten Atheisten darum gehe, eine "faire, echte und polemikfreie Auseinandersetzung" über die Existenz Gottes anzuregen. Fände man in der Heiligen Schrift auch nur einen Hauch der Freude darüber, wenn die Lästerung wider den edlen Namen ihr Haupt erhebt, um ihn ins Gespräch zu bringen, könnte man sich über den heutigen Sonntag als Hexensabbat nur herzlich freuen. Und es tatkräftig unterstützen, wenn Kids rebellieren und ihren Eltern ins Antlitz speien. Wenn sich Homosexuelle arrogant durch unsere Strassen wälzen und Prominente publikwirksam noch und noch die Ehe brechen. Wenn Gauner den Finanzhaien die Millionen klauen und fanatische Religiöse Unbescholtene in den Tod bomben. Nur frisch drauflos; das könnte ja eine faire, echte, polemikfreie Auseinandersetzung anregen über "Du sollst den Sabbat halten, die Eltern ehren, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen und morden."
Wenn es so harmlos wäre! Man muss es sagen: Nach der Heiligen Schrift ist der Ort, der auf Lästerer wartet, die Hölle. Auch wenn sie dies kaum veranlasst, Gedanken über den Himmel Raum zu geben.
Schliesslich könnte die merkwürdige Aktion der SEA vielleicht, vielleicht auch an die gute Zeit erinnern, als sie zusammen mit vielen Christen den edlen Namen in Regionen, Städten und Dörfern mit Vollmacht klar verkündete. Ja, eine faire Auseinandersetzung anregen darüber, welchen Auftrag sie wirklich hätte.