Alt-Kanzler Schmidt und sein Christengott
05/February/2010
Alt-Kanzlers
Mühe mit dem Christengott
In den Fernseh-NZZ-Standpunkten interviewten Marco Färber und Markus Spillmann den Alt-Kanzler Helmut Schmidt. Was er an Politik und Wirtschaft und so manchem Fachgebiet zu sagen hat, ist wie immer interessant und kompetent.
Anders, wenn er es mit dem "christlichen Gott" zu tun hat. Da lässt er die Mitwelt – übrigens nicht zum ersten Mal – wissen, wie er mit ihm seine liebe Mühe habe. Nun selber 91, habe er in nächstem Umfeld Bekannte in hohem Alter - und demenzkrank. Ja, entweder müsste Gott den Menschen früher sterben lassen, oder ihm eine Physis auf den Weg geben, die auch im hohen Alter demenzresistent sei. Nun weiss der Altkanzler sehr wohl, dass nach Ps 90,10 das biblische Alter "70 Jahre währt, und wenn es hoch kommt, achtzig". Und weiss, mit welch Rieseneffort der Mensch per Medizin und Chemie alles tut, um neunzig und hundert zu werden. Mit bekannten Folgen.
Man dürfte weiter spinnen. Herr Schmidt ist so nikotinsüchtig, dass er auch vor laufender Kamera Zigarette um Zigarette anzündet, mit derem giftigem Rauch er die Moderatoren einnebelt. Nun steht auf den Zigaretten-Päckchen: "Rauchen ist tödlich!" Nach schmidt'scher Logik müsste Gott keine Tabakpflanzen zulassen, oder dann bitte schön eine Lunge kreieren, die eine mit Nikotin asphaltierte Lunge fröhlich erträgt. Und wenn "der Christengott" denn schon die menschliche Fortpflanzung per Geschlechtstrieb organisierte, dann bitte für Fleisch und Bein sorgen, das auch bei wilder Hurerei aidsresistent bleibt. Usw. Wenn ein so wichtiger Zeitgenosse so etwas entwickelt, wird Gott doch wohl aufhorchen? – Wohl kaum. Er lässt den Propheten Jesaja vielmehr schon vor 700 Jahren fragen: "Welcher Ratgeber unterweist ihn?"
Zum Interview-Abschluss nach allgemeiner Altersweisheit gefragt, hatte Schmidt über deren Verbreitung seine Zweifel. Zu Recht. Sagt doch der Psalmist: "Heilig und hehr ist sein Name. Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang!" Ps 111,10. Sie ist auch bei ihm offensichtlich noch nicht eingetroffen.
In den Fernseh-NZZ-Standpunkten interviewten Marco Färber und Markus Spillmann den Alt-Kanzler Helmut Schmidt. Was er an Politik und Wirtschaft und so manchem Fachgebiet zu sagen hat, ist wie immer interessant und kompetent.
Anders, wenn er es mit dem "christlichen Gott" zu tun hat. Da lässt er die Mitwelt – übrigens nicht zum ersten Mal – wissen, wie er mit ihm seine liebe Mühe habe. Nun selber 91, habe er in nächstem Umfeld Bekannte in hohem Alter - und demenzkrank. Ja, entweder müsste Gott den Menschen früher sterben lassen, oder ihm eine Physis auf den Weg geben, die auch im hohen Alter demenzresistent sei. Nun weiss der Altkanzler sehr wohl, dass nach Ps 90,10 das biblische Alter "70 Jahre währt, und wenn es hoch kommt, achtzig". Und weiss, mit welch Rieseneffort der Mensch per Medizin und Chemie alles tut, um neunzig und hundert zu werden. Mit bekannten Folgen.
Man dürfte weiter spinnen. Herr Schmidt ist so nikotinsüchtig, dass er auch vor laufender Kamera Zigarette um Zigarette anzündet, mit derem giftigem Rauch er die Moderatoren einnebelt. Nun steht auf den Zigaretten-Päckchen: "Rauchen ist tödlich!" Nach schmidt'scher Logik müsste Gott keine Tabakpflanzen zulassen, oder dann bitte schön eine Lunge kreieren, die eine mit Nikotin asphaltierte Lunge fröhlich erträgt. Und wenn "der Christengott" denn schon die menschliche Fortpflanzung per Geschlechtstrieb organisierte, dann bitte für Fleisch und Bein sorgen, das auch bei wilder Hurerei aidsresistent bleibt. Usw. Wenn ein so wichtiger Zeitgenosse so etwas entwickelt, wird Gott doch wohl aufhorchen? – Wohl kaum. Er lässt den Propheten Jesaja vielmehr schon vor 700 Jahren fragen: "Welcher Ratgeber unterweist ihn?"
Zum Interview-Abschluss nach allgemeiner Altersweisheit gefragt, hatte Schmidt über deren Verbreitung seine Zweifel. Zu Recht. Sagt doch der Psalmist: "Heilig und hehr ist sein Name. Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang!" Ps 111,10. Sie ist auch bei ihm offensichtlich noch nicht eingetroffen.