März 2008 Israel/Iran-Besuche
23/April/2008
Israel/Iran: Zwei folgenschwere Besuche
Eben von der jüdischen internationalen Organisation Bnai Birth (Söhne des Bundes) mit der "Europe Award of Merit-Medaille" ausgezeichnet, besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 16. - 19. März 2008 Israel. In ihrer Rede vor der Knesset betonte die Bundeskanzlerin die deutsch-israelische Freundschaft, forderte den sofortigen Stopp der Hamas-Raketenangriffe und sprach Iran das Recht auf Atomwaffen ab. Als sie auf Hebräisch Israel zum 60-jährigen Bestehen gratulierte, erhoben sich die Abgeordneten zu einer stehenden Ovation, obwohl dies die Hausordnung eigentlich verbietet.
Völlig anders ein Besuch der Schweizer Aussenministerin. Sie lancierte bereits 2003 die unsägliche "Genfer Initiative", bei der die Schweiz an der Regierung vorbei ein Pamphlet in jedes israelische Haus flattern liess, das Israel vorschrieb, wie es sich im Nahost-Konflikt zu verhalten habe. Ariel Scharon fand damals keine Zeit für unsere Aussenministerin. Als neuerlicher Eklat begleitete Calmy-Rey in einem "rührend anmutigenden Unterfangen" (NZZ) den Abschluss eines milliardenschweren Gasdeals mit dem Iran. Mutig habe sie die Menschenrechte und die anti-israelische Rhetorik zur Sprache gebracht. Wie tief dies beim iranischen Präsidenten eingeschlagen haben muss, zeigt das Foto mit unserer Aussenministerin in weissem Kopftuch, wie sie überschwänglich strahlend lachend mit dem huldvoll lächelnden Präsidenten Achmadinedschad kokettierte. Der nach dem Besuch übrigens kräftig weiter wütete: "Die Feiern zum Staatsjubiläum werde Israel nicht vor Tod und Vernichtung bewahren."
In Israel hiess es diplomatisch, "man betrachte (den Schweizer Deal) als eine Israel gegenüber nicht freundliche Handlung." Deutlicher war die einstimmig verabschiedete Resolution des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes: "Die Iranreise von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey "habe dem iranischen Präsidenten unverhoffte moralische und politische Unterstützung gebracht." Noch deutlicher der Präsident des Jüdischen Weltkongresses: "Es sei unfassbar, dass die neutrale Schweiz einem der agressivsten Staaten, dessen Präsident offen von der Auslöschung Israels spreche und den Holocaust leugne, zu einem propagandistischen Triumph verhelfe. Calmy-Rey habe die politische Glaubwürdigkeit ihres Landes für 5,5 Milliarden Kubikmeter Gas verhökert."
Zwei Länder, zwei völlig verschiedene Haltungen. Der Besuch Frau Merkels wird ihrem Land zum Segen werden. Der Besuch Frau Calmy-Reys unserem Land zum Fluch: "Denn so spricht der HERR Zebaoth: Wer Israel antastet, der tastet meinen Augapfel an. Denn siehe, ich will meine Hand über sie schwingen!" Sach. 2,12.13
Eben von der jüdischen internationalen Organisation Bnai Birth (Söhne des Bundes) mit der "Europe Award of Merit-Medaille" ausgezeichnet, besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 16. - 19. März 2008 Israel. In ihrer Rede vor der Knesset betonte die Bundeskanzlerin die deutsch-israelische Freundschaft, forderte den sofortigen Stopp der Hamas-Raketenangriffe und sprach Iran das Recht auf Atomwaffen ab. Als sie auf Hebräisch Israel zum 60-jährigen Bestehen gratulierte, erhoben sich die Abgeordneten zu einer stehenden Ovation, obwohl dies die Hausordnung eigentlich verbietet.
Völlig anders ein Besuch der Schweizer Aussenministerin. Sie lancierte bereits 2003 die unsägliche "Genfer Initiative", bei der die Schweiz an der Regierung vorbei ein Pamphlet in jedes israelische Haus flattern liess, das Israel vorschrieb, wie es sich im Nahost-Konflikt zu verhalten habe. Ariel Scharon fand damals keine Zeit für unsere Aussenministerin. Als neuerlicher Eklat begleitete Calmy-Rey in einem "rührend anmutigenden Unterfangen" (NZZ) den Abschluss eines milliardenschweren Gasdeals mit dem Iran. Mutig habe sie die Menschenrechte und die anti-israelische Rhetorik zur Sprache gebracht. Wie tief dies beim iranischen Präsidenten eingeschlagen haben muss, zeigt das Foto mit unserer Aussenministerin in weissem Kopftuch, wie sie überschwänglich strahlend lachend mit dem huldvoll lächelnden Präsidenten Achmadinedschad kokettierte. Der nach dem Besuch übrigens kräftig weiter wütete: "Die Feiern zum Staatsjubiläum werde Israel nicht vor Tod und Vernichtung bewahren."
In Israel hiess es diplomatisch, "man betrachte (den Schweizer Deal) als eine Israel gegenüber nicht freundliche Handlung." Deutlicher war die einstimmig verabschiedete Resolution des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes: "Die Iranreise von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey "habe dem iranischen Präsidenten unverhoffte moralische und politische Unterstützung gebracht." Noch deutlicher der Präsident des Jüdischen Weltkongresses: "Es sei unfassbar, dass die neutrale Schweiz einem der agressivsten Staaten, dessen Präsident offen von der Auslöschung Israels spreche und den Holocaust leugne, zu einem propagandistischen Triumph verhelfe. Calmy-Rey habe die politische Glaubwürdigkeit ihres Landes für 5,5 Milliarden Kubikmeter Gas verhökert."
Zwei Länder, zwei völlig verschiedene Haltungen. Der Besuch Frau Merkels wird ihrem Land zum Segen werden. Der Besuch Frau Calmy-Reys unserem Land zum Fluch: "Denn so spricht der HERR Zebaoth: Wer Israel antastet, der tastet meinen Augapfel an. Denn siehe, ich will meine Hand über sie schwingen!" Sach. 2,12.13