Welt-Pfingstkonferenz Stockholm 2010

WELT - PFINGSTKONFERENZ Globen, Stockholm/Schweden
25. - 29. August 2010

Gott hat sich sehr wohl etwas gedacht, als er dem AT-Volk Israels befahl: "Dreimal sollt ihr mir Feste halten im Jahr; dreimal soll erscheinen vor dem HERRN, alles, was männlich ist unter dir zur Stätte, die der HERR erwählen wird".* Man muss sich mal vorstellen, was das bedeutete, wenn sich Hunderttausende aufmachten, um nach Jerusalem zu pilgern und sich dort zu versammeln.

Der
DICTIONARY OF PENTECOSTAL AND CHARISMATIC MOVEMENTS nennt als Gründe zum phänomenalen Wachstum der Pfingstbewegung - herausragende geistliche Väter und Gründerpersönlichkeiten
- enge, europa- und weltweite Verbindung der leitenden Brüder
- jährliche Konferenzen
Dies ist heute nicht weniger wichtig wie damals!

Die SPM darf sagen, dass sie dazu einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Es war Leonhard Steiner, der zusammen mit Lew Pethrus und Donald Gee 1947 zur ersten Weltkonferenz in Zürich aufrief, aus der im dreijährigen Takt Weltkonferenzen in Europa, USA, Asien, Afrika und Südamerika erfolgten. Die SPM, in Gemeinschaft mit dem damaligen Bund Pfingstlicher Freikirchen der Schweiz (BPF), hat 1985 nochmals im Hallenstadion Zürich eine Weltkonferenz durchgeführt. Von 1983 bis 1998 wurde das WORLD PENTECOSTAL MAGAZINE von uns herausgegeben. 1969 wurde Jakob Zopfi in Nyhem/Schweden von Lewi Pethrus und einigen wenigen Brüdern berufen, eine Europa-Konferenz einzuberufen. Diese fand 1972 in Bern statt und gab Struktur für die kommenden PEK-Konferenzen und den Aufbau eines Europa-Komitees von heute 80 leitenden Brüdern aus allen Ländern Europas. Präsident ist Ingolf Ellssel, Vizepräsident Max Schläpfer.

Zu der eben in Oslo vom 19. - 23. September 2007 stattgefundenen Europa-Konferenz haben sich nach Angaben der Konferenzleitung um die 40 000 Teilnehmer eingefunden. Im Rahmen von "100 Jahre Pfingstbewegung" war sie geprägt vom Gedenken an die Persönlichkeiten T.B. Barratt, Lewi Pethrus und den damaligen pfingstlichen Aufbruch. Es war eine Konferenz starker geistlicher Impulse. Die offiziellen Titelbezeichnungen "Azusa Europe" und "Pinse for alle" signalisierten ebenso, dass es nicht nur eine klassische, sondern eine weiter gefasste Konferenz war. Sie brachte Tendenzen charismatischer, ökumenischer Art, die die künftige Orientierung am eigentlichen Strom der Pfingstbewegung nötig machen.

Von einem europäischen Strom kann man im Blick auf Oso nicht reden. Man denkt mit Wehmut zurück, als zur Weltkonferenz 1976 in London die Schweizer ein Flugzeug füllten, u.A. mit einem 100köpfigen Chor, der in der Royal Albert-Hall die Konferenz mit einem Song Edwin Donnabauers mitriss. Die jetzige internationale Beteiligung in Oslo war kläglich, auch die der Schweiz. Diese Visionslosigkeit können wir uns gegenüber der kommenden Weltkonferenz in Schweden nicht leisten. Erforderlich ist allerdings, dass die Vorbereitungen schon jetzt beginnen. Wunschliste:

- Wir erhalten von Schweden rechtzeitig und laufend Informationen.
- Diese werden an Bewegungen und Gemeinden weitergegeben.
- Gerade auch Pastoren sind bereit, an der Weltkonferenz 2010 teilzunehmen. Es gibt Gemeinden, die in der Lage sind, ihre Pastoren zu delegieren und zu unterstützen.
- Möglichst viele Geschwister bereiten sich zur Teilnahme vor.- Das Angebot einer Gruppenreise nach Stockholm und Skandinavie wird rechtzeitig organsiert und in den Gemeinden und allen verwandten Bewegungen bekannt gemacht.

Europa rückt mit Israel mehr und mehr in das Zentrum des endzeitlichen Geschehens. Da kann es nur heissen: BETET FÜR JERUSALEM. BETET ABER AUCH FÜR STOCKHOLM!

* 2 Mo 23,14.17; 34,24; 5 Mo 16,16